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Straßen- und Verkehrskongress des FGSV (2022) – die Branche folgte dem Ruf nach Dortmund, Europas Innovationshauptstadt (2021)

Ein großes „Danke!“ an Elfriede Sauerwein-Braksiek und das ganze Organisationsteam des Deutschen Straßen- und Verkehrskongresses 2022! Es war eine rundum gelungene Veranstaltung – eine große, gewerkeübergreifende Ausstellung, spannende Vorträge, gute Gespräche und eine tolle Abendveranstaltung im Dortmunder Fußballtempel (Signal-Iduna-Park).

Kleiner Stand mit großer Botschaft...
... Prof. Oeser (BASt) zu Besuch

Die Deutsche Gesellschaft für Bauwerksmonitoring hat sich in Halle 1 zwischen den Ständen von Strabag und Autobahn als Digitalpartner der Branche als Verband für messtechnische Bauwerksüberwachung präsentiert. Wir wollen Kompetenzen bündeln, Anwendungen beschreiben und Betreiber befähigen. So wird dieser noch junge Markt für den breiten Einsatz dieser Technologien strukturiert und geöffnet.

Digitalisierung kommt nun schrittweise im Mobilitätssektor an – Autobahn GmbH macht Druck!

Auf vielen Ständen konnten in zwei Hallen innovative Lösungen bestaunt werden. Die Bundesländer hatten ein eigenes Areal in Halle 2– zeitgemäß gestaltet und gespickt mit spannenden Projekten. Auch Angebote für Fitness und Unterhaltung fehlten nicht.

Präsentation der Verkehrsbetriebe der Bundesländer
Minister Wissing bei der Autobahn GmbH

Verkehrsminister Wissing nahm sich auf seinem Rundgang sehr viel mehr Zeit als geplant und ließ sich an den Ständen über die neuesten technologischen Entwicklungen informieren. Nach seinem Vortrag starteten die Teilnehmer in die Vorträge. Planen, Bauen, BIM, Nachhaltigkeit, Verkehrsdaten und Erhaltungsmanagement – da war für alle etwas dabei!

In den Pausen war viel los in der Fachausstellung. Es gab jede Menge Gesprächsstoff und neue Kontakte. Für mich war die entscheidende Frage: Kommt die Digitalisierung nun endlich in Verkehrsinfrastruktur an?

Vernetzung muss noch stärker mitgedacht und unternehmensübergreifend umgesetzt werden

Der politische Druck steigt weiter! Aus meiner Sicht läuft die Innovationsgeschwindigkeit der Alterung der Infrastruktur noch immer hinterher. Es wird immer noch zu viel geforscht und zu wenig umgesetzt.

Doch nun sieht man an den Ständen der Infrastruktur-Betreiber auch erste Praxisanwendungen für Messtechnik und Daten, die zeigen, was möglich ist. Das sind meist unternehmenseigene Entwicklungen mit konkretem Anwendungsbezug, zum Beispiel Analysesoftware für SIB-BW-Daten oder die messtechnische Überwachung von spannungsrisskorrosionsgefährdeten Brücken. Von oben betrachtet Insellösungen, immer noch stark fragmentiert, aber Plattformbezüge und Standardisierungsbemühungen sind schon zu erkennen.

Ganzheitlich gedacht benötigen wir regional und verkehrsträgerübergreifende Lösungen, müssen also über die Zuständigkeitsgrenzen der Bundesländer hinweg denken und auch Bahn, Luft- und Schifffahrt einbinden.

Der „Feierabend“ im Fußballstadion der europäischen Innovationshauptstadt Dortmund kam dann irgendwie auch einer Aufforderung gleich, sich noch mehr anzustrengen, nicht nachzulassen, noch besser zu werden, weiterzukämpfen.

Abendstimmung im Stadion...
... Partystimmung in der Lounge

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, alle Ressourcen zu mobilisieren. Digitalisierung ist an vielen Stellen unabhängig von Lieferketten, entbindet knappe Personalressourcen von Standardaufgaben und verbessert die Entscheidungsgrundlagen.

DAS GANZE DENKEN...
und es dann konsequent umsetzen!

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Jens Kühne

Autor
Jens Kühne

Jens Kühne Kühne Mobilität digitale Lösungen für Verkehrskonzepte
„Das Ganze denken und es dann in beherrsch­baren Schritten ziel­führend und nachhaltig umsetzen.“

Kontakt

Jens Kühne
Kühne Digital

T.  +49 172 6424695
M. jens@kuehne-digital.de

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