Parksensoren optimieren Ladesäulenmanagement und verbessern die Kundenzufriedenheit!
Damit Nutzer freie Ladeplätze finden, werden sie per App und Karte darüber informiert, an welchen Ladesäulen gerade kein Ladevorgang stattfindet. Diese Information unterschlägt jedoch die Möglichkeit, dass Fahrzeuge ohne Steckerverbindung und Ladevorgang den Ladepunkt blockieren. Das passiert beispielsweise häufig, wenn Kurzparker zu Stoßzeiten an Supermärkten „eben mal schnell was holen“ wollen. Es betrifft sowohl „E-Autos“ als auch „Verbrenner“ und führt zu Verärgerung bei den potenziellen Nutzern der Ladesäulen. Betreiber können dieses Verhalten im Datensatz des Ladesäulenmanagements erkennen und gegensteuern.
Das Ladesäulenmanagement dient dazu, Ladesäulen effizient und störungsfrei zu betreiben (hohe Auslastung), den Energieabsatz zu optimieren und den reibungsfreien Zu- und Abstrom der Nutzer zu steuern.
Es umfasst im Wesentlichen:
- die Verfügbarkeit der Ladestationen
(Deckung der Nachfrage, Standortplanung) - die Abrechnung von Ladevorgängen
(Abrechnungssystem, Abrechnungsmodelle, Gebühren) - die Fernüberwachung und Steuerung des Ladezustands
(On/off, Betriebszustand, Störungserkennung, Wartung) - gegebenenfalls die Integration erneuerbarer Energiequellen
(Energiemix, Nachhaltigkeit, Dokumentationspflichten).
Um den effizienten Betrieb und die Interoperabilität der Systeme zu gewährleisten, ist eine (standardisierte) Datenerhebung unerlässlich. Die unterstützten Datentypen und Inhalte des Datenaustauschs zwischen Fahrzeug und Ladesäule sind im Kommunikationsprotokoll nach ISO 15118 spezifiziert. Es stellt den Zugang der Nutzer zur Energiequelle sowie die Steuerung des Ladevorgangs sicher. In der Regel werden Ladestatus, Ladeunterbrechung, Ladeleistung, Energiemenge, Authentifizierungsdaten (Fahrzeug-ID, Zertifikate, Zahlungsdaten) und Diagnoseinformationen (Fehlercodes, Probleme) sowie entsprechende Zeitstempel (Beginn/Ende) übertragen.
Parksensoren können die Verfügbarkeit von Ladeplätzen besser überwachen, indem sie erkennen, ob die Fläche physisch belegt ist. Sie haben sogar eine abschreckende Wirkung auf Parksünder. Die Belegungs-Information wird über das Mobilfunknetz auf einen zentralen Server übertragen und kann problemlos in das herstellereigene Ladesäulenmanagementsystem integriert werden. So tragen Parksensoren zur Verbesserung der Auslastung der Ladesäulen bei und verbessern das Nutzererlebnis für Elektrofahrzeugbesitzer.
Im Bild könnten die Ladesäulen 1 und 4 deutlich höher ausgelastet werden, wenn sie nicht häufig von Falschparkern blockiert wären, während die schlechte Auslastung bei Ladesäule 3 eher auf ein Standortproblem hindeutet.
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