Industrielle Lösungen helfen beim erfolgreichen Start der Autobahn GmbH des Bundes
Die Autobahn GmbH kann den erwarteten Effizienzgewinn nicht so schnell umsetzen wie erwartet. Mit knapp zwei Milliarden Euro liegen die Kosten im kommenden Jahr vermutlich fast dreimal so hoch wie geplant – und das bei einer Zunahme der Aufgaben. Machen wir uns ehrlich – das war zu erwarten!
Eine der größten Strukturanpassungen der neueren Geschichte umzusetzen (Personal, Standorte und IT-Strukturen) und dabei den Betrieb aufrechterhalten, Innovationen umsetzen und die Wirtschaftlichkeit verbessern. Vieles ist aus unserer Sicht erreicht, wenn bis zum Ende des Jahres die Strukturen stehen, der Betrieb störungsfrei weiterläuft und die geplanten Baumaßnahmen schrittweise geplant und umgesetzt werden können.
Auf dem Weg in die Zukunft wurde in den letzten Jahren viel geforscht. Wie viele marktreife Produkte daraus entstanden sind, ist nicht bekannt. Wenn es „der Autobahn“ jedoch gelingt, gemeinsam mit Industrie und Ingenieurdienstleistern schnell die notwendigen Innovationen auf den Weg zu bringen, werden auch bald die wirtschaftlichen Erwartungen erfüllt – da bin ich sicher.
Digitalisierung muss noch schneller bei den Behörden und Betreibern ankommen
Beim Fachkongress „Digitale Transformation im Lebenszyklus der Verkehrsinfrastruktur“ stellten viele Hersteller und Ingenieurdienstleister ihre Lösungen und Lösungsbausteine vor. Von den etwa 100 Teilnehmern waren jedoch die Anbieter in der Mehrheit. Nur sehr wenige Kunden hatten den Weg (oder den Webzugang) zur Veranstaltung gefunden. Schade, denn der digitale Wandel im Erhaltungsmanagement kann nur erfolgreich beschritten werden, wenn auch bei den Anwendern breite Kenntnis über die am Markt verfügbaren Lösungen vorhanden ist.
Fotografie von Jens Kuehne
Fotografie von Jens Kuehne
Fotografie von Jens Kuehne