Deutschland wird Fahrradland … und was das für Infrastrukturbetreiber bedeutet!
Der Mobilitätswandel ist Chefsache – auch wenn es ums Radfahren geht! Verkehrsminister Wissing hat auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar erklärt, Deutschland für den Radverkehr fit machen zu wollen.
An einem nationalen Radverkehrsplan 2030 wird bereits seit 2019 gearbeitet, seit Januar dieses Jahres liegt er vor. Da ließe sich über Einiges streiten, zum Beispiel die Rolle des Radfahrens für die Volksgesundheit oder die Rolle des Fahrrads für das Wirtschaftswachstum.
Unstrittig ist, auf kommunaler Ebene und auch im Regionalverkehr ist die Bedeutung nicht zuletzt durch die „Elektrifizierung des Pedals“ rasant gestiegen.
So gibt es in fast allen Bundesländern umfassende Konzepte für den Ausbau des Radverkehrs (bei uns in Hessen beispielsweise für den Rhein-Neckar-Radweg von Darmstadt über Heidelberg nach Mannheim) und auch der Aufbau eines Radfernwegenetzes wird diskutiert.
Ist der Radweg die „Kommunalstraße der Zukunft“?
Für Straßen lassen sich schon heute GIS-Daten zu einem zusammenhängenden Realflächennetz inkl. Brücken und Unterführungen modellieren.
Nebenflächen, also insbesondere Rad- und Gehwege sowie Grünflächen und Baumbestände können hier einfach mitmodelliert werden. So lassen sich in Feinkartierungsdaten schnell Abmessungen, Engstellen, Kurvenradien und Verläufe feststellen.
Bei den Straßen werden auch regelmäßig Messungen zur Zustandsbewertung durchgeführt. Mit geringem Aufwand und ohne externes Personal lassen sich Zustandsdaten für Radwege ebenfalls schnell und unkompliziert erheben (z.B. System vialytics). Aufgewölbte Baumwurzeln und Risse lassen sich so schnell identifizieren und bei lokaler Häufung schnell eliminieren.
Beim Radfahren besonders wichtig sind Sicherheitsempfinden und Fahrkomfort, also beispielsweise die Nähe zu LKW-Spuren, zu hohe Bordsteine, unübersichtliche Stellen, Verkehrsführung in Baustellen, schlechte Kennzeichnung oder stehendes Wasser). Das alles kann mittlerweile einfach gemessen und visualisiert werden.
Der Radverkehr wird damit infrastrukturell deutlich aufgewertet und fester Bestandteil des zustandsorientierten Erhaltungsmanagements. Sicherheit und Verfügbarkeit der Radverkehrswege werden spürbar und in kurzer Zeit verbessert, die Bürgerbeteiligung wird honoriert. Die GIS-Visualisierung ermöglicht den Betreibern durch grafikorientiertes Arbeiten einen gezielten Ausbau des Netzes mit Rad-Schnellstraßen, Parkinfrastruktur und Servicepunkten in der Nähe des ÖPNV.
Was ist zu tun, damit man sicheres „Radeln“ schnell erlebbar machen kann?
Kommunen, die Radfahren deutlich fördern und den Straßen- und Lieferverkehr dennoch störungsfrei sicherstellen wollen, sollten sich einen Digitalen Zwilling ihrer Verkehrsinfrastruktur bauen lassen.
Mit moderner Standardsoftware ist das kein Problem (wer in den kaufmännischen Prozessen SAP-R/3- oder S/4 nutzt, kann GIS-Daten-Visualisierung schnell ergänzen). Natürlich geht es auch ohne SAP… aber SAP-Nutzer können auf die vorhandene Lösung aufbauen. Die SAP HANA Datenbank ist als GIS-Server schnell einsatzbereit. SAP ermöglicht dann auch beim Mapping der Zustandsdaten auf die Straßen und Radwege, Prognosen sowie die Überführung in Bau- und Erhaltungsplanung und Portfolio-Management – einfacher als sie denken!
Wie genau sie schnell hochvernetzte und valide Daten bekommen, was sie brauchen und wie das andere Infrastrukturbetreiber bereits machen, zeige ich Ihnen gern persönlich! Melden Sie sich einfach!